webport offen nc -zv ip:port dnc test dig google.com@ip trancerace 8.8.8.8 Bedienung¶ ronny@lggram:~$ nmap -sT 192.168.178.* PORTSCAN nmap -A 192.168.178.* Um Nmap zu starten, öffnet man ein Terminal [3] und führt den folgenden Befehl aus: sudo nmap [Art(en) des Scans] [Zielbezeichnung] Als Zielbezeichnung sollte eine IP-Adresse (oder ein Adressbereich) angegeben werden. Wird Nmap ohne Angabe eines Ziels aufgerufen, so erhält man als Ausgabe eine kurze Übersicht über die verschiedenen Scan-Techniken und Optionen. Hinweis: Nmap kann auch ohne Root-Rechte gestartet werden, allerdings ist der Funktionsumfang (also die Art der möglichen Scans) dann stark eingeschränkt. Alternativ können entsprechende Rechte nmap dauerhaft erteilt werden. Scan-Techniken Nmap kennt verschiedene Scan-Techniken, die wie folgt aufgerufen werden können: nmap - Scan-Techniken Scan Technik Beschreibung -sT Einfacher Connect Scan. Hierbei wird pro zu scannendem Port eine volle TCP-Verbindung auf- und wieder abgebaut. Dieser Scan steht auch zur Verfügung, wenn nmap ohne Root-Recht aufgerufen wird. -sS "SYN-Stealth-Scan": Ähnlich -sT, allerdings wird keine komplette TCP-Verbindung aufgebaut, daher unauffälliger. (Standard bei Root-Rechten) -sU Scannt UDP-Ports statt TCP. -sn Ping-Scan: Prüft nur auf Erreichbarkeit über ICMP-Echo-Request, TCP-SYN-Paket auf Port 443, TCP-ACK-Paket auf Port 80 und ICMP-Timestamp-Request. Sinnvoll, um ganze Netzbereiche auf aktive Hosts zu testen. -sO Internet-Protokoll (IP) Scan --scanflags Flags für TCP-Scan festlegen -sI Idle-Scan (TCP) -6 Scannt auch IPv6-Adressen Experten-Info: Folgende etwas exotischere Techniken (und noch weitere) können in Einzelfällen sinnvoll sein. Es empfiehlt sich aber das vorherige Studium der Manpage oder der Homepage 🇬🇧 von nmap, um die Besonderheiten und möglichen Erkenntnisse zu verstehen. Besondere Scantechniken Scan Technik Beschreibung -sF , -sN , -sX nmap sendet an die zu scannenden Ports bewusst manipulierte bzw. falsche TCP-Pakete. Anhand der Reaktion des Ports (bzw. des Servers) lassen sich ggf. Rückschlüsse ziehen, ob der Port offen oder von einer Firewall geschützt ist. Im Vergleich zu -sT oder -sR ebenfalls unauffälliger. -sA, -sW ACK und Window 🇬🇧 Scan. Für die Einrichtung einer Verbindung zu einem Port. Besonders gut zum Erkennen von Firewalls. Optionen¶ Nmap kennt diverse Optionen, die mit den oben genannten Scan-Techniken kombiniert werden können: Versions- und OS-Erkennung nmap - Optionen (Version und OS) Option Beschreibung -sV Versucht durch zusätzliche Tests, den Dienst auf jedem offenen Port zu identifizieren. -O OS-Detection: Versucht über besondere Eigenarten der Netzwerkimplementierungen das Betriebssystem des Zieles zu identifizieren. -A Kurzform für -sV -O -sC --traceroute Ports Standardmäßig scannt Nmap alle Ports von 1 bis 1024, sowie die höheren, die in der Datei /usr/share/nmap/nmap-services aufgeführt sind. Folgende Optionen erzeugen ein abweichendes Verhalten: nmap - Optionen (Ports) Option Beschreibung -p X | X-Y | X,Y,Z Scannt Port X, die Ports X-Y oder die Ports X,Y,Z --exclude-ports X | X-Y | X,Y,Z Schließt die angegebenen Ports von der mit -p angegebenen Reichweite aus -p- Alle Ports scannen -F Schneller Scan, scannt nur die bekannten Ports, welche in der Datei nmap-services aufgeführt sind. -r Scannt alle Ports in numerischer Reihenfolge, was zu besserer Übersichtlichkeit mit der Option -v führen kann. Standardmäßig wählt nmap eine zufällige Reihenfolge. sonstige Optionen (Ausgabe/Firewalls/Spoofing) nmap - Optionen (Sonstige) Option Beschreibung -Pn Normalerweise überprüft nmap vor einem vollen Portscan, ob der Rechner überhaupt existiert und online ist (s. Scan-Technik -sn). Diese Option schaltet das ab und wird benötigt um Hosts zu scannen, auf denen kein Webserver läuft und die Ping blockieren. -e eth0 Weist nmap explizit an, die Netzwerkschnittstelle eth0 zu nutzen. Normalerweise wählt nmap die Schnittstelle selber aus. -oN/oX/oS/oG DATEI Protokolliert den Scan in DATEI im Format XML / s|