PC-Informationen Informationen zu Hersteller, Produkt, Version und Fähigkeiten des Mainboards: sudo dmidecode -t0 -t1 Siehe auch dmidecode. Hardware Allgemeine Informationen Eine übersichtliche Zusammenfassung der wichtigsten Informationen erzeugt inxi, die Ausgabe kann über Parametern noch angepasst werden: inxi -F Ausgabe von PCI-Karten, Onboard Audio- und Videokartenchips: lspci Ggf. sollte man vorher die Datenbank von lspci aktualisieren, um auch Informationen für neuere Hardware zu bekommen: sudo update-pciids Ausführliche Hardwareinformationen Erzeugt sortierte HTML-Ausgabe: sudo lshw -html > ~/System.html Eine vollständige Übersicht in kompakter Form liefert: sudo lshw -short Siehe auch lshw. Motherboard Herstellerangaben Anzeige von Modell und Hersteller: sudo lshw | grep -A6 Motherboard oder sudo lshw -C system Eigenschaften Ausgabe von Eigenschaften (DMI-Typ 0): sudo dmidecode -t0 Ausgabe von Eigenschaften , hier nur (U)EFI-Fähigkeit des Mainboards: sudo dmidecode -t0 |grep -Ei "(BIOS boot|EFI)" BIOS Version Anzeige von Hersteller, Version und Datum: sudo dmidecode | grep -A3 'BIOS Information' Prozessor Anzeige von Bezeichnung, Hersteller und Taktrate: sudo lshw -C cpu der Klassiker: cat /proc/cpuinfo Hinweis zur Prüfung, ob der Prozessor 64-bit unterstützt oder nur 32-bit sind im Wiki-Artikel CPU-Architektur zu finden. Speicher Anzeige von Gesamt-, belegter und freier Speicher in MiB: free -m Detaillierter ( Anzeige von L1/L2-Cache, belegte Speicherbänke, Taktrate und mehr): sudo lshw -C memory Steckkarten und PCMCIA Für älteren PCMCIA-Karten: pccardctl info Audio Erkannte Soundkarte(n) Je nach verwendeter Ubuntu-Version erfolgt eine Anzeige mit oder ohne Kernelmodul: lspci -nnk | grep -i audio -A2 ALSA-Soundsystem Anzeige von ALSA-Soundtreiber, -karte, -chip, Adressierung: cat /proc/asound/cards Siehe auch Systeminformationen Sound sowie den Abschnitt ALSA-Soundsystem im Artikel Videograbbing. Grafik Erkannte Grafikkarte(n) Anzeige von Name/Chipsatz (Je nach verwendeter Ubuntu-Version erfolgt eine Anzeige mit oder ohne Kernelmodul): lspci -nnk | grep -i VGA -A3 Treiberversion Anzeige von Treibername und Version. Unter Umständen muss vorher das Paket mesa-utils installiert werden: glxinfo | grep "OpenGL core profile version string" Grafikmodus Anzeige der aktuellen Auflösung, alle unterstützten Auflösungen und der Anschlüsse: xrandr Siehe auch RandR. Netzwerk Nameserver-Konfiguration resolvectl # ab Ubuntu 20.04 Netzwerkhardware lspci -nnk -d::0200 # Anzeige von Adaptername, Chipsatz-Kennung und Treiber für Ethernet-Adapter lspci -nnk -d::0280 # Dito. für Wifi/WLAN Schnittstellenkonfiguration ip link # Liste der Netzwerkschnittstellen des Kernels ip addr # Liste der Netzwerkadressen auf Layer 2 (Ethernet etc.) und Layer 3 (IPv4, IPv6) WLAN Schnittstellenkonfiguration iwconfig Kanaleinstellungen iwlist chan Anzeige erreichbarer WLAN-Netze iwlist scan Dateisystem Rechte Anzeige von Besitzer- und Gruppenzugehörigkeit der Dateien/Ordner des Verzeichnisses, in dem man sich gerade befindet: ls -la Siehe auch ls. Dateien/Ordner Belegter Festplattenplatz: du -hs . Siehe auch du oder agedu Freier/genutzter Festplattenplatz: df -hT Die 15 größten Dateien im Verzeichnisse im System auflisten: sudo du -kSx | sort -nr | awk '{printf("%7.1f GiB\t%s\n", ($1/1024)/1024,$2)}' | head -15 Siehe auch du und Basheinzeiler. Die 15 größten Dateien insgesamt auflisten: find / -type f -printf "%k\t %p\n" 2>/dev/null | sort -rn | awk '{printf("%7.1f GiB\t%s\n", ($1/1024)/1024,$0)}' | head -15 Siehe auch find und Basheinzeiler. Festplatten Bezeichnungen Anzeige der Bezeichnungen /dev/... der angeschlossenen Festplatten/Wechseldatenträger – ohne Partitionen: sed -ne 's/.*\([sh]d[a-zA-Z]\+$\)/\/dev\/\1/p' /proc/partitions Siehe auch Wie heißen die Datenträger. Anzeige der Bezeichnungen /dev/... der angeschlossenen Festplatten/Wechseldatenträger – nur Partitionen: sed -ne 's/.*\([sh]d[a-zA-Z]\+[0-9]\+$\)/\/dev\/\1/p' /proc/partitions Anzeige von Bezeichnung, Dateisystemtyp, Label, Einhängepunkt, UUID - hier: alle Datenträger: sudo blkid -o list -w /dev/null Siehe auch blkid. Anzeige der Datenträgerbezeichnungen und weiteren Informationen (UUID, Dateisystemtyp, Größe, Label, Einhängepunkt): sudo lsblk -o NAME,UUID,FSTYPE,SIZE,LABEL,MOUNTPOINT Siehe auch lsblk. Eingehängte Festplatten Anzeige aller eingehängten Partitionen, Mountpoints und Dateisysteme: grep "^device /dev/" /proc/self/mountstats Siehe auch mount. Wie vorheriger Befehl, aber inkl. der Mountoptionen: grep "^/dev/" /proc/self/mounts LVM Anzeige aller eingehängten LVM-Partitionen, Mountpoints und Dateisysteme: grep "^device /dev/mapper" /proc/self/mountstats Anzeige von Physical Volumes, VG, Fmt, Attr, PSize, PFree: sudo pvs Siehe auch Logical Volume Manager Anzeige von Volume Groups, #PV, #LV, #SN, Attr, VSize, VFree: sudo vgs Anzeige von Logical Volume, VG, Attr, LSize, Origin Snap%, Move, Log, Copy%: sudo lvs RAID Anzeige aller eingehängten RAID-Partitionen, Mountpoints und Dateisysteme: grep "^device /dev/md" /proc/self/mountstats Kurze Übersicht des RAIDs: cat /proc/mdstat SWAP Anzeige von Swap-Filename, -Typ, -Größe, -Nutzung, -Priorität: swapon -s Siehe auch Swap. Partitionen Anzeige von Bezeichnung, Größe, Belegung, Einhängepunkt: df -h Siehe auch df bzw. duf. Anzeige von Bezeichnung, Dateisystemtyp, Label, Einhängepunkt, UUID – hier: alle Datenträger: sudo blkid -o list -w /dev/null Alternative Darstellung mit lsblk (zusätzlich noch mit der Größe): sudo lsblk -o NAME,UUID,FSTYPE,SIZE,LABEL,MOUNTPOINT Zeige mit lsblk alle für den gewöhnlichen Benutzer/Admin interessanten Attribute: sudo lsblk -o NAME,FSTYPE,UUID,RO,RM,SIZE,STATE,OWNER,GROUP,MODE,TYPE,MOUNTPOINT,LABEL,MODEL Partitionierung Achtung! Bei den Abfragen zu Partitionstabellen muss - sofern im Einzeiler angegeben - der Datenträger sda jeweils auf die eigenen Anforderungen angepasst werden! Anzeige von Modellname, Partitionstabellenschema, Bezeichnungen, Reihenfolge, Größe, Typ, Dateisystem, Bootflag (in Bytes) – alle angeschlossenen Datenträger: sudo parted -l Siehe auch GNU Parted. Anzeige von Modellname, Partitionstabellenschema, Bezeichnungen, Reihenfolge, Größe inkl. eventuellem freien Platz, Typ, Dateisystem, Bootflag (in Bytes und als Sektoren): sudo parted -s /dev/sda print free unit s print free Siehe auch GNU Parted. MBR-Partitionstabelle (MPT) Anzeige von Disk identifier, Bezeichnungen, Reihenfolge, Sektoren, Bootflag: sudo fdisk -lu /dev/sda Siehe auch fdisk (Abschnitt „Partitionen-Informationen“). Anzeige von Disk identifier, Bezeichnungen, Reihenfolge, Sektoren, Bootflag – alle angeschlossenen Datenträger: sudo fdisk -lu Siehe auch fdisk (Abschnitt „Partitionen-Informationen“) Anzeige des MBR in Form eines Hexdump: sudo hexdump -n512 -C /dev/sda GUID-Partitionstabelle (GPT) Anzeige von Disk identifier, Bezeichnungen, Reihenfolge, Sektoren, Bootflag: sudo sgdisk -p /dev/sda Siehe auch gdisk (Abschnitt „Partitionstabelle-anzeigen“) Anzeige von Disk identifier, Bezeichnungen, Reihenfolge, Sektoren, Bootflag – alle angeschlossenen Datenträger: while read -r device;do sudo sgdisk -p $device;done < <(sed -ne 's/^.*\([sh]d[a-zA-Z]\+$\)/\/dev\/\1/p' /proc/partitions) Anzeige von erweiterten Informationen aller Partitionen: sudo sgdisk -i1 /dev/sda Siehe auch gdisk (Abschnitt „Partitionen-Informationen“) Anzeige des Primary-Headers einer GPT in Form eines Hexdump: sudo hexdump -s512 -n512 -C /dev/sda Anzeige der ersten 8 Partitionen-Einträge einer GPT in Form eines Hexdump: sudo hexdump -s1024 -n1024 -C /dev/sda Anzeige des Secondary-Headers einer GPT in Form eines Hexdumps: d=sda ; sudo dd if=/dev/$d skip=$(($(sudo sgdisk -p /dev/$d|sed -ne 's@^.* /dev/'$d': \([0-9].*\) s.*$@\1@p')-1)) 2>/dev/null|hexdump -C UUID Anzeige von Bezeichnung, UUID, Label und Dateisystemtyp: sudo blkid -w /dev/null Anzeige von Bezeichnung, Dateisystemtyp, Label, Einhängepunkt, UUID: sudo blkid -o list -w /dev/null Alternative Darstellung mit lsblk: sudo lsblk -o NAME,UUID,FSTYPE,SIZE,LABEL,MOUNTPOINT USB Anzeige aller Anschlüssen und angeschlossener Geräte: lsusb Siehe auch lsusb. Alternativ: usb-devices Das Programm usbview benötigt Root-Rechte und bietet eine grafische Oberfläche, muss aber vorher als zusätzliches Paket installiert werden. Es benutzt eine Debug-Schnittstelle zum Kernel, welche unerwünschte Nebeneffekte haben kann; nach Benutzung dieses Programms sollte man daher sicherheitshalber den Rechner neu starten. pkexec usbview Detaillierte Informationen zum angegebenen Gerät (IDs werden von den obigen Befehlen lsusb und usb-devices angezeigt): lsusb -vd HerstellerID:ProduktID bzw. lsusb -vs Bus:Gerätenummer welche ebenfalls von den obigen Programmen angezeigt werden, siehe auch lsusb. Optische Laufwerke Anzeige detaillierter Informationen zu optischen Laufwerken: sudo wodim -prcap Software Programmversionen Installierte Version von PAKET/PROGRAMM: dpkg-query -W PAKET PAKET muss dabei durch den gewünschten Paketnamen ersetzt werden (z.B. python3, wenn man Informationen zum Python 3 Paket haben möchte). Weitere Informationen zur Zusammensetzung der Versionsnummern sind im Artikel Versionsnummern von Ubuntu-Paketen zu finden. Kernel Kernelversion Anzeige von Kernelversion und Systemarchitektur: uname -rm Nur die Systemarchitektur: lscpu | grep -i architektur x86_64 steht für eine 64-Bit-Version. Siehe auch uname und lscpu. Kernelmodule Anzeige geladener Kernelmodule: lsmod Kernelmeldungen Genauer: die Meldungen des Ringpuffers des Kernels. Siehe dmesg. Ubuntu Version Anzeige der Ubuntuversion, Release und Spitzname: lsb_release -a oder cat /etc/lsb-release Hinweis: Durch die Einführung der LTS Enablement Stacks ist es durchaus möglich, dass die beiden obigen Befehle behaupten, man hätte Ubuntu 12.04.4 LTS (mit Kernel 3.11) installiert, während es sich in Wirklichkeit um eine laufend aktualisierte Installation von 12.04 (mit dem Kernel 3.2) handelt. Zu dieser Problematik siehe auch den Artikel LTS. Desktopversion gnome-shell --version # GNOME 3 kde-open --version # KDE und Qt mate-about # MATE KWin ist ein Fenstermanager entwickelt von KDE. Er bietet die Möglichkeit, Informationen über KWin und den verwendeten OpenGL-Treiber automatisiert auszulesen. Diese Ausgabe kann für den Support auch hier im Forum sehr sinnvoll sein. Bei Supportanfragen zu KWin daher ein Terminal [1] öffnen und die Ausgabe von qdbus org.kde.kwin /KWin supportInformation in einem Codeblock posten. Aktuelle Desktopumgebung echo $DESKTOP_SESSION printenv | grep XDG Wenn man nur zwischen X11 und Wayland unterscheiden möchte: printenv XDG_SESSION_TYPE GRUB-2-Version Anzeige der Version des Bootloaders GRUB 2: dpkg --list | grep grub dpkg --list | grep os-prober Siehe auch GRUB-Umgebung analysieren. GRUB 2 finden Anzeige, ob und wo GRUB 2 installiert wurde: for d in $(sed -ne 's/^.*\(sd.*\)/\1/p' /proc/partitions);do sudo hexdump -v -s 0x80 -n 2 -e '"'$d' ID: " 2/1 "%x" "\n"' /dev/$d;done Siehe auch GRUB-Umgebung analysieren (Abschnitt „GRUB-Installation-in-MBR-und-Bootsektor-automatisch-aufspueren“). BIOS oder UEFI In welchem Modus das Sytem "fährt" prüft man mit: [ -d /sys/firmware/efi ] && echo UEFI || echo BIOS Siehe auch EFI Bootmanagement Benutzer Anzeige von UID, GID und Gruppen: id Siehe auch Rechte und Benutzer und Gruppen. Updates / Installationen Liste der in den letzten drei Tagen installierten Pakete: find /var/lib/dpkg/info/ -daystart \( -name \*.list -a -mtime -3 \) | sed 's#.list$##;s#.*/##' | sort Will man die letzten fünf Tage, setzt man die Option -5, beim letzten Tag die Option -1. Paketquellen Anzeige einer ausführlichen Übersicht der aktivierten Quellen mit den Apt-Pinning-Informationen: apt-cache policy Siehe auch sources.list (Abschnitt „Liste-aller-Quellen“).